Abschluss des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“

Rund 60 Akteure im Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe im Sport" warfen in Leipzig auf Einladung der Deutschen Sportjugend (dsj) einen Blick zurück auf drei ereignisreiche Jahre.

Ein Teil der Akteure des Bundesprogramms stellt sich zum Gruppenbild. Foto: dsj
Ein Teil der Akteure des Bundesprogramms stellt sich zum Gruppenbild. Foto: dsj

Darüberhinaus entwickelten sie neue Formate und Ideen der Demokratieförderung in Bezug auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Im Fokus der Veranstaltung stand die Anerkennung der durch die Demokratieberater*innen geleisteten Arbeit der letzten Jahre.

Die historische Bedeutung des Datums "9. November", das sowohl für den Beginn der parlamentarischen Demokratie in Deutschland, wie auch das Gedenken an die Novemberprogrome 1938 und deren unzählige Opfer sowie für die Wiedervereinigung des jahrzehntelang getrennten Deutschlands steht​, wurde im Rahmen der Veranstaltung aufgegriffen. Die Teilnehmenden befassten sich intensiv mit dem Thema „Gesellschaft im Wandel – Herausforderungen für Sportvereine und -organisationen".

Am Freitag trafen sich die hauptberuflichen Projektverantwortlichen des Netzwerks "Zusammenhalt durch Teilhabe" (Z:T) im Sport, ​um sich über Ereignisse und Erkenntnisse der aktuellen Programmphase auszutausch​en. Das Netzwerk besteht aus elf Z:T-Projektträgern von im gemeinnützigen, organisierten Kinder- und Jugendsport tätigen Verbänden auf Landesebene und der Deutschen Sportjugend im DOSB.

Am Samstag haben die engagierten und ehrenamtlichen Demokratieberater*innen der Z:T-Projekte an diesen Themen weitergearbeitet. Der zweite Tag bot nach einer Begrüßung durch Gerd Bücker (Beauftragter des dsj-Vorstands im Handlungsfeld „Sport mit Courage“) und einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Sebastian Braun zur „Sportvereinsentwicklung im Spannungsfeld des gesellschaftlichen Wandels“ im Rahmen eines Open Space viel Raum für einen konzentrierten Rückblick und die künftigen Herausforderungen im Themenfeld der Demokratiestärkung. Gerahmt wurde die Veranstaltung durch einen am Freitagabend durchgeführten Besuch im zeitgeschichtlichen Forum Leipzig (Führung zur Geschichte der DDR).

Die im gemeinnützigen, organisierten Sport aktiven Demokratieberater*innen und die Projektverantwortlichen in dem Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ stünden tagtäglich für die Werte des Sports ein, sagte Benny Folkmann, 2. Vorsitzender der dsj und verantwortlich für das Handlungsfeld „Sport mit Courage“. "Sie verteidigen diese Werte und stellen sich gegen Vorurteile, Antisemitismus, Rassismus und gegen jede Form von Diskriminierung. Für diesen für unsere Gesellschaft so immens wichtigen und wertvollen Beitrag möchte ich im Namen der Deutschen Sportjugend DANKE sagen."

Mit dem Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ fördert das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) Projekte für demokratische Teilhabe in ländlichen und strukturschwachen Gegenden. Von einer ehrenamtlichen Struktur getragene Vereine und Verbände stehen dabei im Zentrum des Programms.

Weitere Infos unter www.sport-mit-courage.de und www.zusammenhalt-durch-teilhabe.de

(Quelle: dsj)


  • Ein Teil der Akteure des Bundesprogramms stellt sich zum Gruppenbild. Foto: dsj
    Ein Teil der Akteure des Bundesprogramms stellt sich zum Gruppenbild. Foto: dsj

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